Der Papstbesuch in Altötting und Marktl wurde unter anderem auch von Spezialkräften der SEGn aus dem Landkreis Starnberg mit 8 Einsatzfahrzeugen abgesichert.

Auf dem Bild zu sehen: SEG-Einsatzkräfte des LKR Starnberg aus Starnberg, Gauting und Berg vor dem
GW-San während des Papstbesuchs in Altötting und Marktl
Die rund 30 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppen aus dem Landkreis Starnberg rückten am Sonntag, den 10.09.2006 aus, um die Kameraden aus Altötting bei der Bewältigung dieses Grossereignisses zu unterstützen.
Der örtliche Einsatzleiter und BRK-Kreisbereitschaftsleiter Altötting Armin Schimpfhauser leitete den Gesamteinsatz in Altötting und MarktlNotfallhilfe schon auf AnfahrtBereits auf der Anfahrt zu ihrem eigentlichen Einsatz in Altötting und Marktl konnten die Rettungsspezialisten aus Starnberg, Gauting und Berg entscheidend helfen. Denn auf dem Weg nach Altötting waren sie etwa 4km von einem schweren Verkehrsunfall auf der B12 entfernt und wurden von der zuständigen Rettungsleitstelle dorthin angefordert. Die SEG-Einsatzkräfte versorgten umgehend die acht Verletzten und übergaben sie an den dortigen Rettungsdienst.
Die Anfahrt nach AltöttingDer SEG-Verband aus Starnberg macht während der Anfahrt eine kurze Pause
Der Verband trifft in Altötting ein
In Altötting am Abend angekommen richteten die Helfer dann zunächst ihr Quatier in einer Schule ein und besprachen den bevorstehenden Einsatz. Zwischen 2 und 6 Uhr am Folgetag mussten die Einsatzkräfte schliesslich in Gruppen eingeteilt bereits wieder aufstehen und ihre Einsatzbereiche besetzen.
In der Nacht wurde der Starnberger Verband zu seiner Unterkunft verlegt.

Für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte wurde durch die SEG-Betreuung aus Altötting gesorgt
Der Einsatzauftrag vor Ort
Hier ist einer der Haupt-Behandlungsplätze in Altötting bei Nacht zu sehen.
Die Aufgabe der Helfer aus dem Landkreis Starnberg bestand darin, einen sogenannten (fliegenden)
"Behandlungsplatz (BHP50)" zu stellen, mit dessen Hilfe 50 Patienten pro Stunde versorgt und abtransportiert werden können.
Zu sehen ist der Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San) des LKR STA neben einem der fünf Zelte des mobilen Behandlungsplatzes in MarktlDarüber hinaus waren die Starnberger SEG-Einsatzkräfte mit ihrem Spezialfahrzeug
"Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San)" direkt von Seiten der örtlichen Einsatzleitung angefordert, um jederzeit mobil in ein Schadengebiet einfahren und dort die Versorgung von Verletzten gewährleisten zu können. Nach dem Besuch in Altötting verlegten die Einsatzkräfte und ihr Sonderfahrzeug zusammen mit dem Papst nach Marktl und sicherten den dortigen Besuch medizinisch ab.
Viele tausend Besucher in Altötting
Sicht aus der Vogelperspektive
Erstversorgungsteams waren im inneren Bereich eingesetzt
Papst Benedikt XVI verlässt in Altötting das "Papamobil" und begibt sich zu den Besuchern
PUMA-Hubschrauber der Bundespolizei transportieren den Papst von Altötting nach Marktl
Erst als sich der Papst nach seinem Marktler Aufenthalt mit dem Hubschrauber in Richtung Regensburg auf den Weg machte, war Einsatzende für die Helfer.
Am Montag, den 11.09.2006 gegen 23.30 Uhr trafen die BRKler, die sich eigens Urlaub genommen hatten, schliesslich wieder in Starnberg ein.
Bilderquellen zu diesem Bericht: Walter Kohlenz - Katastrophenschutz e.V., Mitglieder der SEGn im Landkreis Starnberg und Webauftritt des BRK Kreisverbandes Berchtesgadener Land (BRK-Pressearbeit BGL)
Medizinische Sonderausstattung fuer die SEG-Starnberg und ihr Sonderfahrzeug
"Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San50)" wurde vom
Krankenhaus Tutzing zur Verfügung gestellt. Hierfür danken wir recht herzlich!